Netzwerk Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern
Netzwerk Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern

Über das Netzwerk

 

Hintergrund

Die Hochschulrektorenkonferenz und die Deutsche UNESCO-Kommission haben 2010 die gemeinsame Erklärung „Hochschulen für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet, die auf die besondere Verantwortung und Vorbildfunktion der Hochschulen verweist, das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung in der Gesellschaft zu verankern.

Die Hochschulen selbst können das Leitbild in Forschung, Lehre und Campusmanagement implementieren. Im Juni 2012 erfolgte mit dem „Commitment to Sustainable Practices of Higher Education Institutions“ ein erneuter, internationaler Aufruf an die Hochschulen, dem einige deutsche Hochschulen bereits gefolgt sind.

Bayerische Hochschulen werden jedoch als Akteure für eine nachhaltige Entwicklung, trotz einzelner Aktionen, national und international bisher zu wenig wahrgenommen.

Vor diesem Hintergrund initiierten Prof. Dr. Ingrid Hemmer (Katholische Universität Eichstätt- Ingolstadt) und Lara Lütke-Spatz (Ludwig-Maximilians-Universität München und Universität Innsbruck) im Jahr 2012 das Netzwerk Hochschule & Nachhaltigkeit Bayern.

Das Netzwerk wurde damals als Regionalgruppe der nationalen AG Hochschule (nun Partnernetzwerk Hochschule) aufgesetzt, das von Prof. Dr. Georg Müller-Christ (Universität Bremen) geleitet wird.

 

Kollegiale Leitung des Netzwerks

Die Kollegiale Leitung des Netzwerks, das 'Organisationsteam', besteht derzeit aus folgenden Personen:

Prof. Dr. Ingrid Hemmer, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (Sprecherin)

Prof. Dr. Johann Engelhard, Universität Bamberg

Lara Lütke-Spatz, Ludwig-Maximilians-Universität München (Koordinatorin)

Prof. Dr. Barbara Sponholz, Universität Würzburg

Prof. Dr. Markus Vogt, Ludwig-Maximilians-Universität München

Prof. Dr. Georg Zollner, Hochschule München

 

Selbstverständnis des Netzwerks

Ziel des Netzwerks ist es, in Anlehnung an den Beschluss der HRK/DUK, 2010, die Rahmenbedingungen für mehr Nachhaltigkeit in Forschung, Lehre und Betrieb an bayerischen Hochschulen zu stärken. Ein Tätigkeitsschwerpunkt ist die Schärfung des Verständnisses von Nachhaltigkeit im Kontext Hochschule und Wissenschaft sowie die Sensibilisierung der Hochschulakteure für das Thema.

Nach seinem im Positionspapier "Hochschulen - Zukunft gestalten - Nachhaltigkeit strukturell verankern" festgehaltenen Selbstverständnis versteht sich das Netzwerk als Partner der Universitäts- und Hochschulleitungen bei dem Vorhaben, Beschlüsse der KMK und der HRK zum Thema Nachhaltigkeit umzusetzen sowie einen Beitrag zum UNESCO Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung zu (WAP) und zur Agenda 2030 zu leisten.

 

Auszeichnung

Am 30. April 2014 wurde das „Netzwerk Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern“ auf einer Festveranstaltung in Wolfsburg als UN Dekade-Maßnahme ausgezeichnet.

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